Bayern/SachsenZukunftsweisende KI-Forschung

Das Forschungsprojekt GAIn will Hardwareplattformen und Softwarekomponenten für KI-Anwendungen optimieren.
(Bildquelle: Pixabay / Gerd Altmann)
Zum Erfolg KI-basierter Technologien will das Forschungsprojekt GAIn (Next Generation Al Computing) beitragen. Wie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mitteilt, stehen dahinter die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die Technische Universität München (TUM) und die Technische Universität Dresden. Zusammengeführt habe sie die Bayerische KI-Agentur. Die Kooperationspartner wollen neuartige, energieeffiziente KI-Hardware und entsprechende Softwarekomponenten entwickeln, die es für KI-Anwendungen und darauf aufbauende Technologien braucht. Denn die stünden langfristig vor Herausforderungen in den Bereichen Energieverbrauch, Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit. Hinzu kommen rechtliche Anforderungen. Wissenschaftler der LMU, TUM und TU Dresden gehen davon aus, dass all das mit der derzeitigen Hardware nicht mehr vollständig zu bewältigen ist. Weiterentwicklungen könnten deshalb stark eingeschränkt werden und aufgrund der Energieproblematik sogar zum Erliegen kommen. Diese Grenzen aktueller Hardwareplattformen für KI-Anwendungen wolle GAIn überwinden.
„Gemeinsam bauen wir am Weg in ein neues Zeitalter: Wo heute noch Grenzen sind, erweitern Bayern und Sachsen den Horizont in der KI-Forschung“, sagt Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume. Der Freistaat fördere das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit drei Millionen Euro. „Mit dem Forschungsprojekt GAIn wollen wir Sachsen und Bayern eine internationale Führungsrolle für zentrale Computing-Technologien verschaffen und so auch einen Beitrag zu Deutschlands technologischer Souveränität leisten“, erklärt außerdem Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow. „Die Kooperation zwischen Sachsen und Bayern verspricht, die in beiden Ländern vorhandenen herausragenden Forschungs- und Innovationskompetenzen zu verknüpfen und gemeinsam an völlig neuartiger KI-Hardware und entsprechenden Softwarekonzepten zu arbeiten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses herausragende Projekt in Sachsen mit drei Millionen Euro unterstützen können.
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