ThüringenVerwaltung durchgehend digitalisieren
In Thüringen trafen rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft in Thüringen zum zweitägigen Kongress „Offenes Design digitaler Verwaltungsarchitekturen“ (openDVA) zusammen. Im Fokus des Kongresses, der nördlich von Jena in den Dornburger Schlössern stattfand, stehen neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) sowie Plattformen, die keine oder wenig Programmierkenntnisse erfordern (No Code oder Low Code). Mit diesen Ansätzen soll die Ende-zu-Ende-Digitalisierung komplexer Verwaltungsprozesse künftig erleichtert werden.
Das Land Thüringen stellte gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und deren Partnern erste Ergebnisse von drei IT-Projekten vor, berichtet das Thüringer Finanzministerium. So befasst sich das KI-basierte Projekt Canarėno mit der maschinellen Analyse von Gesetzestexten (wir berichteten). Dazu wird ein Textanalyseverfahren entwickelt, das wichtige Objekte wie Akteure oder Dokumente im Gesetzestext kategorisiert und farblich hervorhebt. Damit soll künftig die Erstellung von Prozessbeschreibungen erleichtert werden, die notwendig sind, um Leistungen zu digitalisieren. Dies wird beispielsweise dann notwendig, wenn Bestimmungen geändert oder neue Gesetze verabschiedet werden und infolgedessen Formulare und Anträge angepasst werden müssen.
Low Code und notwendiges Kontextwissen
Der Einsatz und das Potenzial von Low-Code- beziehungsweise No-Code-Plattformen werden in dem Projekt simpLEX erforscht. Ziel ist es, eine Referenzarchitektur für eine Verwaltungssoftware zu entwickeln, die beispielgebend für eine breite Anwendung im Bereich der digitalen Administration sein kann. Die dabei eingesetzten Low-/No-Code-Plattformen sollen Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter befähigen, die Prozesse in der Verwaltung ohne Programmierkenntnisse nach dem Baukastenprinzip selbstständig anzupassen oder komplett neu zu erstellen. Die ersten Ergebnisse einer Analyse sollen demnächst veröffentlicht werden.
Mit dem Projekt KollOM-Fit, das erst zum Kongress begann, soll das notwendige Kontextwissen für die Ende-zu-Ende Digitalisierung von Prozessen so erfasst, beschrieben und verknüpft werden, dass Mensch und Maschine es beide verstehen. Dieses Wissen ist notwendig, um Prozesse im Zusammenhang mit Low- oder No-Code-Ansätzen sinnvoll zu digitalisieren. Genutzt wird dabei eine weitere KI-Methodik, die auf logischen Beschreibungen basiert.
Angesiedelt sind die Projekte im Kompetenzzentrum Digitale Forschung (zedif) und an der Heinz-Nixdorf-Professur für verteilte Informationssysteme der Universität Jena, zu den weiteren Projektpartnern gehören die Stadtverwaltung Jena sowie weitere wissenschaftliche Institute und IT-Unternehmen.
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