HessenSpitze bei digitalen Einkommensteuererklärungen

[04.03.2025] Mehr als 84 Prozent der Einkommensteuererklärungen sind in Hessen im Jahr 2024 digital eingereicht worden. Das Bundesland zählt damit im bundesweiten Vergleich zur Spitzengruppe.
steuererklärung_formulare

In Hessen wurden 2024 mehr als 84 Prozent der Einkommensteuererklärungen digital eingereicht.

(Bildquelle: mehaniq/123rf.com)

Die digitalen Serviceangebote rund um das ELSTER-Portal werden von immer mehr Menschen in Hessen genutzt: Von insgesamt rund 2,3 Millionen Einkommensteuererklärungen wurden 2024 mehr als 84 Prozent elektronisch eingereicht. Das berichtet das hessische Finanzministerium. Damit liege Hessen über dem Bundesschnitt und sogar in der Spitzengruppe der Bundesländer.

Die Quote der Einkommensteuererklärungen, die in Hessen elektronisch über das ELSTER-Portal eingereicht wurden, ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, teilt das Finanzministerium weiter mit. So lag sie 2017 noch bei rund 62 Prozent, 2019 bei 71 Prozent und 2021 bei 77,5 Prozent. 2023 lag der Anteil bei rund 82 Prozent, bevor er im vergangenen Jahr auf 84,5 Prozent gestiegen ist.

Serviceangebot wird verbessert und ausgebaut

Hessens Finanzminister R. Alexander Lorz sagt: „Die Steuerverwaltung zeigt schon seit Jahren, wie Digitalisierung von Staat und Verwaltung in Deutschland funktionieren und dabei den Menschen dienen kann. Elektronische Steuererklärungen und -bescheide sparen für alle Beteiligten Zeit und Geld. Dabei sind sie sicherer und deutlich weniger fehleranfällig als die Papierform und schonen dazu noch die Umwelt.“

Das Serviceangebot rund um das ELSTER-Portal werde kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Inzwischen stehe eine Reihe von Onlinediensten zur Verfügung, um die Bürgerinnen und Bürger bei ihrer Steuererklärung zu unterstützen. So können etwa Daten, die dem Finanzamt bereits vorliegen, beim Ausfüllen der Erklärung automatisch übernommen werden. Außerdem seien beispielsweise auch eine direkte Kommunikation mit dem Finanzamt oder die Übermittlung von zusätzlichen Unterlagen problemlos möglich.

Nach Aussage von Finanzminister R. Alexander Lorz ist der digitale Steuerbescheid neuer und daher weniger verbreitet als die Abgabe der Steuererklärung über das ELSTER-Portal. Er fügt hinzu: „Auch hier merken wir eine deutliche Steigerung. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl sogar mehr als verdoppelt. Über 220.000 Bescheide wurden 2024 elektronisch zugestellt – und der ganze Prozess damit rundum digitalisiert.“





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Finanzwesen

Steuerwesen: ELSTER im Aufwind

[14.01.2025] Die Akzeptanz für eine digitale Steuererklärung und die Nutzerzahlen von ELSTER wachsen: Die E-Government-Plattform zählt inzwischen mehr als 22 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. ELSTER wird federführend vom Land Bayern betrieben. mehr...

Bayern: Zentrale Rechnungsplattform kommt

[13.01.2025] Bayern wird künftig die OZG-Rechnungseingangsplattform für E-Rechnungen einsetzen. Im ersten Halbjahr 2025 soll die technische Bereitstellung für die Staatsverwaltung erfolgen, später können sich auch Kommunen und andere öffentliche Auftraggeber im Freistaat anschließen. mehr...

Niedersachsen: Digitalisierung der Gewerbesteuer

[13.12.2024] Die Digitalisierung der Finanzämter in Niedersachsen nimmt eine weitere Hürde: Ab sofort ist der Weg von der Abgabe der Steuererklärung bis zum Erhalt des Messbescheids vollständig digital möglich. mehr...

Berlin: Einführung neuer Softwarelösung für Haushaltsberatung

[22.11.2024] Der Berliner Senat hat jetzt die Einführung einer Softwarelösung zur Optimierung der Haushaltsberatungen im Abgeordnetenhaus beschlossen. mehr...

Bayern: Finanzämter erproben digitale Belegeinreichung

[28.10.2024] Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat kündigt eine Pilotphase für das neue Belegverfahren RABE an, die Ende 2024 starten soll. Mit RABE könnten Steuerpflichtige Belege direkt über Mein ELSTER digital hinterlegen und so die Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...

Saarland: Besserer Service in Finanzämtern

[18.09.2024] In den saarländischen Finanzämtern können Termine ab sofort online vereinbart werden. Die neue digitale Lösung soll den Service verbessern und die Verwaltung bürgerfreundlicher machen. mehr...

Frauenhand hält iPhone.

ElsterSecure App: Mobiler Zugang zum Online-Finanzamt

[26.06.2024] Mit der ElsterSecure App steht eine neue, sichere Log-in-Variante für das Online-Finanzamt Mein Elster zur Verfügung. Für die Anmeldung werden keine Passwörter, Zertifikate oder TANs benötigt. Zudem reicht ein Smartphone oder Tablet für die Nutzung von ELSTER aus. mehr...

Schwarze Tafel, davor eine Hand, die eine Treppe mit einem gelben Pfeil nach oben einzeichnet.

E-Rechnung: Für den Ansturm rüsten

[20.06.2024] Die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich kommt. Kommunen sollten jetzt ihre IT darauf ausrichten. Ein Sechs-Stufen-Plan, der als roter Faden Wege und technologische Lösungsmöglichkeiten aufzeigt, kann dabei helfen. mehr...

Blick über die Schulter einer langhaarigen, brünetten Frau auf ein Notebook, der Screen zeigt offenbar eine MACH-Software.

MACH: Selfservice im Rechnungs-Workflow

[13.05.2024] Die Fachhochschule Dortmund arbeitet mit dem Selfservice MACH meineRechnung. Die Lösung bindet mit einer intuitiv verständlichen Oberfläche auch Gelegenheitsnutzer unkompliziert in den Rechnungsworkflow ein – mit dem Ergebnis kürzerer Bearbeitungszeiten im Rechnungsprüfungsprozess. mehr...

E-Rechnung: Der Umstieg kommt

[26.03.2024] Das Wachstumschancengesetz wird zu einem Anstieg von E-Rechnungen im XML-Format sowie zu einer Verpflichtung zum Versand von E-Rechnungen für steuerpflichtige kommunale Eigenbetriebe führen. Dies erfordert eine entsprechende technische Infrastruktur. mehr...

Abstraktes Muster aus blauen Linien und Wuadraten vor einem dunklen Hintergrund.
bericht

Big Data: Mit Big-Data-Management gegen Finanzkriminalität

[07.03.2024] Finanzbehörden verarbeiten große Mengen heterogener Daten. Deren Management stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit und Leistung der eingesetzten Lösungen. Von einer Daten-Management-Plattform, die alle Prozessschritte abdeckt, profitieren Behörden in verschiedener Weise. mehr...

Rheinland-Pfalz: E-Rechnung wird 2025 zur Pflicht

[17.01.2024] In Rheinland-Pfalz wird die nächste Stufe der elektronischen Rechnungsstellung gezündet. Nach der neuen E-Rechnungs-Verordnung des Landes müssen Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten, ab April kommenden Jahres ihre Rechnungen elektronisch stellen. mehr...

ELSTER: Steuerbelege per App erfassen

[05.01.2024] Die Steuererklärung soll mit der App MeinELSTER+ einfacher werden. Die Smartphone-App ermöglicht es, wichtige Belege direkt einzuscannen und im ELSTER-Portal abzulegen. mehr...

Bayern: ELSTER weiterhin am erfolgreichsten

[10.08.2023] Bayern sieht in ELSTER weiterhin die erfolgreichste E-Government-Anwendung in Deutschland. Das Angebot werde fortlaufend verbessert und erweitert. mehr...