BMDVGigabitförderung 2.0 ist angelaufen
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Die Gigabitförderung 2.0 soll dazu beitragen, digitale Teilhabe für alle zu schaffen.
(Bildquelle: wklzzz/123rf.com)
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat die diesjährige Gigabitförderung 2.0 gestartet. Die Förderaufrufe umfassen ein Budget von 1,2 Milliarden Euro, das gezielt für den Infrastrukturförderaufruf sowie das Lückenschluss-Pilotprogramm bereitgestellt wird. Das BMDV will die diesjährige Förderrunde als „ein klares Signal“ für den weiteren Ausbau zukunftssicherer digitaler Infrastrukturen verstanden wissen. „In dieser Legislaturperiode haben wir große Fortschritte beim Glasfaserausbau gemacht – dank der hohen Dynamik im Markt und unserer gezielten Förderung. Auch in einer schwierigen Haushaltslage behalten wir unsere ehrgeizigen Gigabit-Ausbauziele fest im Blick: Wir unterstützen weiterhin Regionen, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau an seine Grenzen stößt und schaffen damit digitale Teilhabe für alle“, sagte Bundesminister Volker Wissing. An dem in der Gigabitstrategie festgelegten Ziel – eine flächendeckenden Gigabitversorgung bis 2030 – werde festgehalten. Dabei liege der Fokus auf einem privatwirtschaftlichen Ausbau sowie zielgerichteten Fördermaßnahmen als Ergänzung dazu.
Kaum Änderungen gegenüber dem Vorjahr
Im Mittelpunkt der diesjährigen Förderrunde steht erneut der Infrastrukturförderaufruf 2025, der sowohl den Standard-Aufruf als auch das so genannte Fast-Lane-Verfahren umfasst. Die Anforderungen bleiben dabei weitgehend unverändert und orientieren sich an den Rahmenbedingungen, die sich bereits im Vorjahr bewährt haben. Diese Kontinuität soll Planungssicherheit für Länder, Kommunen und Antragsteller schaffen und sicherstellen, dass bestehende Prozesse effektiv genutzt werden können.
Ergänzt werden die diesjährigen Förderaufrufe durch die zeitnahe Fortführung des Pilotprogramms zum Lückenschluss. Dieses Pilotprogramm will dazu beitragen, dass kleinere Gebiete, die bislang vom Gigabitausbau ausgeschlossen blieben, unbürokratisch erschlossen werden. Mit einem vereinfachten Antragsverfahren können hier Synergien zwischen privaten und geförderten Projekten optimal genutzt werden.
Förderbilanz 2024: 440.000 neue Anschlüsse
Mit der Bewilligung von mehr als 560 Projekten wurden nach BMDV-Angaben im vergangenen Jahr 2 Milliarden Euro an Bundesmitteln in den Glasfaserausbau investiert. Insgesamt wurden so mehr als 440.000 Anschlüsse in rund 1.700 Gemeinden gefördert. Insgesamt werden durch die Gigabitförderung des Bundes bereits rund 4,3 Millionen Anschlüsse realisiert. Das BMDV betont, dass der weit überwiegende Teil des Ausbaus durch private Investitionen getragen werde – die Förderung sei eine zielgerichtete Ergänzung dieses eigenwirtschaftlichen Netzausbaus. Die bisher erreichten Zahlen verdeutlichten die Wirksamkeit der Förderung ebenso wie ihre Bedeutung als zentraler Baustein für den Aufbau einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur, so das Ministerium.
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