BayernOffene Daten sind gefragt

[27.02.2025] Die Bayerische Vermessungsverwaltung erweitert seit rund zwei Jahren ihre Palette an kostenfreien geografischen Informationen – beispielsweise digitale Landkarten, digitale Luftbilder oder dreidimensionale Gebäudemodelle. Dieses Open-Data-Angebot kommt bei den Nutzenden gut an.
Produkte im BayernAtlas auf einem Tablet, Bildschirm und Mobiltelefon

Im BayernAtlas steht ein umfangreiches Paket an kostenfreien Geodaten bereit.

(Bildquelle: LDBV Bayern)

Die Bayerische Vermessungsverwaltung stellt seit Anfang 2023 ein umfangreiches Paket an kostenfreien und bedarfsorientierten Geodaten bereit. Das Angebot – insgesamt rund 300 Terabyte an Daten – umfasst mehr als 30 verschiedene digitale Produkte, diese reichen von Luftbildern über Gelände- und Landschaftsmodelle, Webkarten und Topografische Karten bis hin zu 3D-Gebäudemodellen und Freizeitwegen. Die detailgenauen Daten bilden die Grundlage für eine Vielzahl von Anwendungen: Stadtplaner nutzen sie für Standortanalysen, Umweltschutzorganisationen zur Beobachtung von Landschaftsveränderungen, Entwickler zur Verbesserung der Navigation in mobilen Anwendungen.

Wie Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker nun mitteilt, sprechen die Nutzerzahlen des Angebots für sich: Monatlich würden über drei Millionen Dateien heruntergeladen und rund 70 Millionen Aufrufe über angeschlossene digitale Anwendungen verzeichnet. „Die abgerufenen Daten entsprechen einer Fläche von über 140 Millionen Quadratkilometern – das ist das Zweitausendfache der Landesfläche Bayerns“, freut sich der Minister. Am gefragtesten seien Daten aus dem Digitalen Geländemodell, einer dreidimensionalen Abbildung der Erdoberfläche. Allein hiervon wurden in dessen höchster Genauigkeitsstufe bisher rund 40 Millionen Quadratkilometer abgerufen.

Alle Geodaten werden laut Ministeriumsangaben durch die Bayerische Vermessungsverwaltung fortlaufend qualitätsgesichert, aktualisiert und landesweit einheitlich als Download oder Geodatendienst bereitgestellt.





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