Open SourceNeues Angebot von Telekom und Partnern
Der Open-Source-Ansatz ist ein wichtiges Element in der Strategie zur Stärkung des Datenschutzes und der digitalen Souveränität. Bund und Länder berücksichtigen die Open-Source-Nutzung innerhalb der öffentlichen Verwaltung zunehmend auch auf politischer und gesetzlicher Ebene. So hat die Bundesregierung die Stärkung der digitalen Souveränität mit offenen Standards und Open Source im Koalitionsvertrag festgehalten. Derzeit erarbeitet das Zentrum für digitale Souveränität im Auftrag der Bundesregierung die entsprechende Strategie. Datenschutz und offene Quellcodes spielen hierbei eine zentrale Rolle. Thüringen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg haben Open Source bereits in Landesgesetzen verankert. Auch Nordrhein-Westfalen setzt auf freie Programme. Die EU-Kommission will nach Möglichkeit künftig ebenfalls mit Open Source arbeiten und die digitale Souveränität in den Mitgliedstaaten weiter stärken.
Nun stellt die Telekom gemeinsam mit weiteren Partern den Behörden in Deutschland ein neues Angebot mit offener Software vor. Gerade der Bereich E-Government sei auf DSGVO-konforme, sichere und vertrauenswürdige Software-Lösungen angewiesen, betont die Telekom. Alle Produkte des Telekom-Angebots stammen daher nicht nur aus Europa, sondern erhöhen durch offene Standards zudem die digitale Souveränität, erleichtern den Datentransfer und berücksichtigen alle Vorgaben für die öffentliche Verwaltung. Bei der Implementierung bestehe zudem die Wahl zwischen eigenen Rechenzentren und den Plattformen der Telekom, zum Beispiel der Open Telekom Cloud. Dabei setzt die Telekom auf ein breites Technologie- und Partnernetzwerk, dem aktuell die Unternehmen Grommunio, Univention, Nextcloud, owncloud, Mattermost, Jitsi, Element Software, Open xchange, Big Blue Button und OpenTalk angehören. Die Telekom bietet Open-Source-Produkte als integrierte Gesamtlösung an. Kunden können aber auch einzelne Module daraus bestellen.
Picture / XIMA Media: Schnittstelle vereint Prozesse und Formulare
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CGI: Unterstützung bei Cloud-Dienstleistungen
[28.03.2025] Das Beschaffungsamt des Bundes und das IT-Unternehmen CGI haben eine Rahmenvereinbarung über Cloud-Dienstleistungen geschlossen. Mehr als 50 Bundesbehörden sollen diese nutzen können. Ziel ist es, Verwaltungsprozesse zu optimieren und digitale Services im Rahmen der Multi-Cloud-Strategie auszubauen. mehr...
Deutsche Verwaltungscloud: Start in den Produktivbetrieb
[27.03.2025] Ab April steht die Deutsche Verwaltungscloud im Produktivbetrieb zur Verfügung. Als Produkt des IT-Planungsrats bietet sie Verwaltungen künftig einen einheitlichen Zugang zu Cloudservices und sorgt für mehr Transparenz bei deren Auswahl und Nutzung. mehr...
BVA: Testumgebung für das NOOTS
[24.03.2025] Das Bundesverwaltungsamt stellt eine NOOTS-Referenzumgebung bereit. Behörden können damit testen, wie gut ihre Systeme und Schnittstellen für den Datenaustausch im Rahmen der Registermodernisierung vorbereitet sind. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Zuschlag für CGI
[20.03.2025] Das Unternehmen CGI wird Nordrhein-Westfalen weiterhin bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Ein neuer Rahmenvertrag über 200 Millionen Euro sichert die Zusammenarbeit für die kommenden vier Jahre. mehr...
Registermodernisierung: Austausch beim Deep Dive
[20.03.2025] Die an der Registermodernisierung beteiligten Vertreterinnen und Vertreter aus Bund und Ländern haben sich beim NOOTS Deep Dive über die weitere Entwicklung der Architektur des National-Once-Only-Technical-Systems ausgetauscht. mehr...
PD: Positionspapier zur Verwaltungscloud
[10.03.2025] Einheitliche Cloudstrukturen könnten die Verwaltungsmodernisierung beschleunigen, Innovationen fördern und die IT-Sicherheit stärken, so das Beratungsunternehmen PD. In einem Positionspapier schlägt PD eine öffentlich-private Partnerschaft als Modell für eine föderale Verwaltungscloud vor. mehr...
ITZBund: Innovatives Master-Rechenzentrum
[07.03.2025] Das ITZBund nimmt derzeit ein hochmodernes Rechenzentrum in Betrieb. Mit innovativen Lösungen wie optimierter Kabelführung, effizienter Klimatisierung und hochsicheren Stromkabeln setzt es neue Maßstäbe in Technologie und Nachhaltigkeit. mehr...
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Zusammenarbeit mit GISA verlängert
[20.02.2025] Der IT-Dienstleister GISA wird das Amt für Statistik Berlin Brandenburg (AfS) auch in Zukunft bei der digitalen Transformation von Geschäftsprozessen unterstützen. mehr...
Heinlein Gruppe: Open-Source-Cloud für die Verwaltung
[06.02.2025] Die Heinlein Gruppe startet OpenCloud – eine Open-Source-Plattform für DSGVO-konformes File-Management und digitale Kollaboration. Die Lösung will sich als sichere, digital souveräne Alternative zu den großen außereuropäischen Cloud-Service-Anbietern etablieren. mehr...
BMI: EU-weites Once Only erprobt
[20.12.2024] Deutschland beteiligte sich am fünften Projectathon der EU-Kommission in Brüssel, um das grenzüberschreitende Once-Only-Prinzip zu testen. Erfolge wie das Projekt DENLAT und die grenzüberschreitende Gewerbeanmeldung zeigen, wie Daten effizient zwischen Mitgliedstaaten ausgetauscht werden können. mehr...
BA/DRV/DGUV: Multi-Cloud-Strategie für Sozialversicherungen
[19.12.2024] Die Bundesagentur für Arbeit, die Deutsche Rentenversicherung und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung haben einen Rahmenvertrag mit dem Multi-Cloud-Broker Computacenter geschlossen. Dieser ermöglicht Zugriff auf Clouddienste von US-Hyperscalern und europäischen Anbietern. mehr...
S-Management Services: Neuer Service zur Aktualisierung von XÖV-Standards
[08.11.2024] S-Management Services bietet jetzt einen neuen Service, der es öffentlichen Verwaltungen erleichtern soll, stets aktuelle Versionen der XÖV-Standards einzusetzen. mehr...
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[07.11.2024] Der Freistaat Thüringen unterstützt den Vorschlag von Bremen und Sachsen-Anhalt, dass die Bundesländer dem Bund die Verantwortung über eine wichtige föderale IT-Plattform überlassen. mehr...
OSBA: Sovereign Cloud Stack bleibt
[30.10.2024] Die Plattform Sovereign Cloud Stack wird nur noch bis Jahresende vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert. Ein neu gegründeter Zusammenschluss von Open-Source-Unternehmen innerhalb der Open Source Business Alliance wird auch in Zukunft zentrale Ergebnisse absichern und die Weiterentwicklung der Standards gewährleisten. mehr...