BayernPer Blockchain Zeugnisse validieren
In einem gemeinsamen Projekt mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales stellt die IHK für München und Oberbayern beginnend mit den Abschlusszeugnissen der Beruflichen Ausbildung seit August 2020 digital überprüfbare Zeugnisse aus. Wie das Bayerische Staatsministerium mitteilt, ist es so Betrieben und anderen Interessierten möglich, die Dokumente über eine Blockchain-Anwendung orts- und zeitunabhängig per Online-Check auf ihre Echtheit zu überprüfen. Damit reduziere sich der Verwaltungsaufwand der IHK für Anfragen zur Echtheit von Zeugnissen. Außerdem helfe die Lösung Unternehmen dabei, Bewerbungsverfahren digitaler und schneller durchzuführen. Die Echtheit könne nun in Sekundenschnelle über das Hochladen der Zeugnisdatei auf der Plattform Cert4Trust geprüft werden. Cert4Trust ist ein Gemeinschaftsprojekt der IHK für München und Oberbayern mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales, der Handwerkskammer München und der Landeshauptstadt München und ist laut Staatsministerium die erste erfolgreich umgesetzte öffentliche Anwendung der bayerischen Blockchain-Strategie (wir berichteten).
Bayern als Blockchain-Pionier
Laut IHK soll die Blockchain-Technologie möglichst bald bayern- und deutschlandweit bei allen IHK-Zeugnissen und IHK-Zertifikaten zur Anwendung kommen – dies wären pro Jahr mehr als 375.000 Stück. Eine Testphase in anderen bayerischen IHK sei in den nächsten Monaten geplant. „Diese Zeugnisse sind ein erster Schritt für die konkrete Anwendung von Blockchain in der Verwaltung“, erklärt Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach. „Mit hochinnovativer Technologie made in Bavaria werden hier Aufwand und Kosten gespart, Prozesse beschleunigt und Datensicherheit erhöht. Damit wird Bayern zum Blockchain-Pionier bei der Digitalisierung der Verwaltung.“ IHK-Präsident Eberhard Sasse ergänzt: „Die IHK München hat aktuell bereits mehr als 15.000 elektronische Zeugnis-Abbilder erstellt und in der Blockchain hinterlegt. Dies betrifft Zeugnisse der Absolventen der IHK-Abschlussprüfungen der Winterprüfungen 2019/2020 und der Sommerprüfungen 2020, also zum Beispiel alle frisch gebackenen Einzelhandelskaufleute, Kaufleute für Büro-Management, Fachinformatiker, Industriekaufleute und Hotelfachleute.“
Bayern: Ein Jahr Zukunftskommission
[28.03.2025] Die Zukunftskommission #Digitales Bayern 5.0 hat ihren aktuellen Bericht vorgelegt. Unter Leitung des Finanz- und Heimatministeriums erarbeiten Ministerien, Kommunalverbände und Experten Lösungen für eine einheitlichere, effizientere und sicherere IT in Bayerns Kommunen. mehr...
Hamburg: Digitale Steuererklärung kommt voran
[26.03.2025] In Hamburg können Steuerpflichtige ihre Belege direkt online hochladen und effizient zuordnen. Zum Einsatz kommt das neue Verfahren RABE. Nach der erfolgreichen Pilotphase in Hamburg soll noch 2025 der bundesweite Roll-out erfolgen. mehr...
Rheinland-Pfalz: Preiswürdige Nachnutzung von Onlinediensten
[21.03.2025] Rheinland-Pfalz wurde für seine EfA-Strategie bei der OZG-Umsetzung mit dem govdigital-Sonderpreis ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurde die erfolgreiche Nutzung des Marktplatzes für EfA-Leistungen, der Kommunen die Nachnutzung von Onlinediensten erleichtern soll. mehr...
Bayern: Zusammenarbeit im Prozessmanagement
[21.03.2025] Bayern tritt der von Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und dem Bund gegründeten, bundesweiten Plattform zum Prozessmanagement in der Verwaltung bei. Deren Ziel ist es, Arbeitsabläufe vor ihrer Digitalisierung zu analysieren und digitale Standards der Verwaltung zu harmonisieren. mehr...
ZenDiS: Souveränitätspaket präsentiert
[17.03.2025] Das Zentrum für Digitale Souveränität erweitert sein Angebot um Beratung und einen Souveränitätscheck für den Public Sector. Letzterer soll Abhängigkeiten aufzeigen und die Beschaffung absichern. Zudem zeigt die Plattform openCode nun die Softwarequalität transparent an. mehr...
Baden-Württemberg: Frischzellenkur für die Landesplanung
[14.03.2025] Ein neues Landesgesetz soll in Baden-Württemberg die Aufstellung von Raumordnungsplänen erleichtern. Künftig sollen Verfahren schneller und rechtssicherer werden – auch dank digitaler Lösungen. Unter anderem wird die Onlinebeteiligung ausgebaut. mehr...
Schleswig-Holstein: „Offene Innovation“ geht in die nächste Runde
[11.03.2025] Das schleswig-holsteinische Landesprogramm „Offene Innovation“ will gemeinnützige und öffentliche Organisationen in Zusammenarbeit mit der heimischen Digitalwirtschaft bei der Entwicklung quelloffener digitaler Lösungen unterstützen. Ab April können wieder Konzepte eingereicht werden. mehr...
DIN SPEC 66336: Qualitätsstandards für digitale Verwaltungsleistungen
[10.03.2025] Die DIN SPEC 66336, die erstmals Qualitätsanforderungen für digitale Verwaltungsleistungen festlegt, wurde jetzt verabschiedet. Verwaltungen und ihre Dienstleister erhalten damit ein Werkzeug, das die Entwicklung und Umsetzung von intuitiv und einfach nutzbaren Digitalisierungsprojekten erleichtern soll. mehr...
Bremen: Kulturfördermittel digital beantragen
[07.03.2025] Bremen digitalisiert die Kulturförderung: Anträge für die zweite Fördertranche der Jungen Szene können jetzt online gestellt werden. Der neue Service soll das Verfahren effizienter und transparenter machen – und könnte als Modell für weitere Bereiche der Kulturverwaltung dienen. mehr...
BMI: Feedbackkomponente bundesweit verfügbar
[03.03.2025] Alle Bundesländer und SDG-relevanten Bundesressorts sind nun an die Nationale Feedback-Komponente angeschlossen. Diese erlaubt es Verwaltungen, systematisch Nutzerfeedback zu erfassen und auszuwerten – ein Schritt zur Erfüllung von SDG-Vorgaben. mehr...
Beschaffungsamt: Dienstleistungen nachhaltig beschaffen
[25.02.2025] Die nachhaltige Beschaffung von Dienstleistungen sollte der Regelfall sein – ist in der Praxis jedoch oft sehr komplex. Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) beim Beschaffungsamt hat nun eine umfassende Hilfestellung für Beschaffende aller Ebenen veröffentlicht. mehr...
IT-Planungsrat: Neuer Bericht zur Datennutzung
[19.02.2025] Beim Jahresauftakttreffen des IT-Planungsrats zum Schwerpunktthema Datennutzung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Bund, Ländern und Kommunen aktuelle Fortschritte und kommende Projekte. Der jetzt vorliegende Jahresbericht bietet dazu einen detaillierten Überblick. mehr...
OSBA: Beschaffung von Open Source Software
[14.02.2025] Bei öffentlichen Ausschreibungen zählt meist der niedrigste Preis. Im Fall von Open Source Software ist dies oftmals zum Schaden des Auftraggebers: Sicherheits- und Wartungsprobleme drohen, wenn Anbieter zu knapp kalkulieren. Die OSBA hat ein Paper zur nachhaltig erfolgreichen Beschaffung veröffentlicht. mehr...
Sachsen-Anhalt: Ideen für digitale Verwaltung gesucht
[12.02.2025] Das Land Sachsen-Anhalt sucht erneut innovative Ideen für die digitale Verwaltung. Gefragt sind digitale Konzepte und Modelle für die vielfältigen Aufgaben der öffentlichen Verwaltung. Bewerbungen sind bis 14. März möglich. mehr...
Bayern: Hardware für den Freistaat
[10.02.2025] Bayern investiert über 40 Millionen Euro in moderne IT-Ausstattung für die Verwaltung. Rund 80.000 energieeffiziente Geräte sollen Arbeitsplätze in staatlichen Einrichtungen nachhaltig zukunftsfähig machen. Die Auswahl der Anbieter erfolgte nach strengen Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien. mehr...