Baden-Württemberg / Saarland

Cyber-Kriminalität gemeinsam bekämpfen

[21.3.2017] Eine Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität haben die Länder Baden-Württemberg und Saarland unterzeichnet. Diese sieht unter anderem eine gegenseitige Unterstützung in der Nutzung vorhandener Informationstechnologie vor.

Baden-Württemberg und das Saarland gehen ab sofort gemeinsam gegen Cyber-Kriminalität vor. So wurde vereinbart, dass im Bereich der Ausbildung und der polizeilichen Ermittlungsarbeit eine bestmögliche Vernetzung stattfindet. Neben dem Wissens- und Erfahrungstransfer, beispielsweise zu anlassbezogenen Ermittlungen im Darknet, sind auch die gegenseitige Unterstützung in der Nutzung vorhandener Informationstechnologie sowie die gegenseitige Nutzung selbst entwickelter Auswertungs- oder Ermittlungstools Teil der Kooperationvereinbarung. „Nicht alle müssen alles machen“, betonte Baden-Württembergs stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl. Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon ergänzt: „Nur durch vernetztes Agieren der Behörden werden wir überhaupt in der Lage sein, den Internet-Kriminellen das Handwerk zu legen. Die Kooperation mit Baden-Württemberg bietet uns realistische Chancen, die neuen Manipulations- und Angriffsmöglichkeiten gemeinsam zu erkennen und zu beseitigen.“ „Internet-Kriminalität kennt keine Grenzen. Unsere Antwort heißt, länderübergreifend zu agieren und zu kooperieren. Wir begegnen der Bedrohung aus dem Internet intelligent, kompetent und konsequent“, so Innenminister Thomas Strobl abschließend.

Weitere Informationen:
im.baden-wuerttemberg.de
www.saarland.de/ministerium_inneres_sport.htm

Quelle: www.move-online.de