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Studie

Ministerien faxen statt zu mailen

[4.12.2009] Bundesministerien reagieren am schnellsten auf Bürgeranfragen per Fax. E-Mails werden dagegen nur in der Hälfte der Fälle überhaupt beantwortet. Das hat eine Studie von politik-digital.de ergeben.


Bürger, die sich mit Fragen zur Regierungsarbeit oder der Bitte nach Informationsmaterial an ein Bundesministerium wenden, sollten das Fax verwenden – dann ist die Chance auf eine Antwort am größten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kurzstudie von politik-digital.de, in der anhand von fiktiven Bürgeranfragen die Reaktionsfähigkeit und das Kommunikationsverhalten von 14 Ministerien sowie des Kanzleramtes getestet wurden. Wie auf der Website von politik-digital.de zu lesen ist, habe der Test gezeigt, dass die Ministerien die Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation noch immer nicht erkannt hätten. So sei in dem vierwöchigen Testzeitraum nur die Hälfte aller E-Mail-Anfragen überhaupt beantwortet worden. Insgesamt am besten abgeschnitten haben im Rahmen der Studie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die aber jeweils nur wenig mehr als die Hälfte der maximal zu erreichenden Punktzahl erhalten haben. Übrigens: Welche Kommunikationsmittel Bürger für den Kontakt mit der öffentlichen Verwaltung nutzen, hatte vor Kurzem eine Studie des Marktforschungsunternehmens TNS Emnid im Auftrag von Adobe Systems erhoben (wir berichteten). Das Fax rangierte dabei auf dem letzten Platz. (bs)


Weitere Informationen:
||| Studie „Politik kommunizieren“ (PDF; 1,2 MB)
||| www.politik-digital.de
||| Ergebnisse der Adobe-Studie „Online-Amt: Wunsch oder Wirklichkeit?“



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Stichwörter


- Studie - Bürgerkommunikation - politik-digital -

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