A A A
Mittwoch, 29. März

| Newsletter
| RSS-Feed
| Termine
| Recherche

| Mediaservice
| Impressum
| Mail an den Verlag

| Link mailen
| Startseite
 

Studie

Wie digital ist Deutschland?

[17.3.2017] Ein Gesamtbild der Digitalisierung zeichnet eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT). Rund 90 Indikatoren wurden in den Deutschland-Index der Digitalisierung 2017 einbezogen und auf Länderebene heruntergebrochen.


Studie des ÖFIT zeichnet Gesamtbild der Digitalisierung in Deutschland.

Wo gibt es das beste Mobilfunknetz? Wo sind digitale Wirtschaft und Forschung am stärksten? Welche kleine Kommune kann digital mit den Großstädten mithalten? Diese und andere Fragen beantwortet der Deutschland-Index der Digitalisierung 2017. Erstellt wurde die Studie vom Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut FOKUS. Um die Digitalisierung auf Länderebene darstellen zu können, wurden nach Angaben des ÖFIT rund 90 Indikatoren in fünf Kategorien betrachtet: digitale Infrastruktur und Versorgung, Nutzung digitaler Angebote und Technologien im Alltag, Wirtschaft und Forschung, digitale Verwaltung und digitale Bildung. Neben der Verwendung frei zugänglicher Statistiken seien auch über 300 kommunale Web-Portale untersucht worden. Die Auswahl erfolgte in Stichproben, wobei die Verteilung auf die Bundesländer nach Bevölkerung und Kommunenanzahl gewichtet wurde, um ein repräsentatives Bild zu erreichen.Wie das ÖFIT mitteilt, schneiden im Gesamtranking vor allem die Stadtstaaten sowie die großen Bundesländer stark ab, die ostdeutschen Flächenländern hingegen schwächer.
Für die Studie wurden unter anderem fünf der nachgefragtesten Verwaltungsleistungen untersucht. Mehr als die Hälfte aller Kommunen bietet demnach keine der fünf Leistungen online an. Am häufigsten könne mit 30 Prozent die Gewerbeanmeldung elektronisch vorgenommen werden, gefolgt von der Melderegisterauskunft mit rund 25 Prozent. Kleine Städte wie etwa Kalkar oder Hamm in Nordrhein-Westfalen können es dabei der Studie zufolge sehr wohl mit den Großstädten aufnehmen. Im Ländervergleich der kommunalen Angebote belegen die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen dennoch die vorderen Plätze. Unter den Flächenländern schneidet Nordrhein-Westfalen dank der Angebote kleinerer Kommunen am besten ab.
Anlass zur Hoffnung gibt laut dem ÖFIT die Sonderauswertung zur digitalen Bildung. Demnach wird inzwischen in allen Bundesländern mit Angeboten wie Massive Open Online Courses, also frei zugänglichen digitalen Vorlesungsvideos, experimentiert. Schleswig-Holstein, das Saarland, Hessen und Baden-Württemberg führen das Feld an, die Stadtstaaten landen hingegen nur im Mittelfeld. Der Deutschland-Index der Digitalisierung 2017 wird am Gemeinschaftsstand des Bundesinnenministeriums (Halle 7 Stand A58) auf der CeBIT (20.-24. März 2017, Hannover) präsentiert und ist online einsehbar. (bs)


Weitere Informationen:
||| www.oeffentliche-it.de/digitalindex
||| Die Publikation zum Download


Bildquelle: ÖFIT


Druckversion (öffnet neues Fenster)


||| Text

||| PDF


Stichwörter


- Studie - Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) - Panorama -

Weitere Artikel aus dem Bereich Panorama:


| CeBIT 2017: Eingliederungshilfe online kommt [22.3.2017] Das Landesamt für Soziales des Saarlands stellt auf der CeBIT in Hannover das neue Verfahren Eingliederungshilfe online vor.

| Dataport: Wulff kommt an Bord [20.3.2017] Marianne Wulff wechselt im April zum norddeutschen IT-Dienstleister Dataport. Dort soll die E-Government-Expertin den Digitalisierungsprozess bei den Trägern von Dataport unterstützen.

| Thüringen: Online-Antragsverfahren kann kommen [15.3.2017] Das Thüringer Antragssystem für Verwaltungsleistungen hat ein Berechtigungszertifikat des Bundesverwaltungsamts erhalten und darf nun Daten des elektronischen Personalausweises nutzen.

| European Public Sector Award: Aufruf zur Teilnahme [1.3.2017] Zum Start des European Public Sector Award 2017 sind Verwaltungen aller Ebenen wieder aufgerufen, sich mit ihren innovativen Projekten zu beteiligen.

| ITDZ Berlin: Smentek neue Verwaltungsratsvorsitzende [17.2.2017] Staatssekretärin Sabine Smentek (SPD) ist neue Verwaltungsratsvorsitzende des IT-Dienstleistungszentrums Berlin. Das ITDZ Berlin soll zukünftig stärker als Partner der Verwaltung in die Pflicht genommen werden.

| Bundesagentur für Arbeit: IT-Projekt ROBASO gestoppt [16.2.2017] Rund 60 Millionen Euro hat die Bundesagentur für Arbeit für das IT-Projekt ROBASO bereits ausgegeben. Jetzt hat die Behörde das Vorhaben beendet.

| E-Government-Wettbewerb: Bürger-Ideen sind gefragt [3.2.2017] Die Unternehmen BearingPoint und Cisco rufen zum 16. E-Government-Wettbewerb auf. Institutionen der öffentlichen Hand können bis 3. April ihre Projekte und Ideen einreichen. Eine neue Kategorie gibt es auch.

| Citrix: Seminare zum digitalen Arbeitsplatz [25.1.2017] Auf eintägigen Seminaren in sechs Städten zeigt das Unternehmen Citrix, wie der digitale Arbeitsplatz in Behörden und Kliniken aussehen kann.

| Hessen: Wildunfälle schnell erfassen [19.1.2017] Ein Wildunfallkataster soll hessischen Polizeibeamten die Arbeit erleichtern. Mit der Anwendung können Unfalldaten erfasst und Pächter von Jagdrevieren schnell ausfindig gemacht werden.

| Fujitsu: Konferenz für die digitale Verwaltung [18.1.2017] Erstmals veranstaltet der Technologiekonzern Fujitsu in Berlin eine Konferenz über Zukunftsperspektiven der öffentlichen Verwaltung. Die Eröffnungsrede der Veranstaltung hält Bundes-CIO Klaus Vitt.

//

Aktuell in Kommune21

Kommune21 Ausgabe 3/2017
Heft 3/2017
(Märzausgabe)
Finanz-Management

Aktuell in stadt+werk

stadt+werk Ausgabe 2/2017
Heft 3/4 2017
(März / April)
Aufwind für neue Speicherkonzepte