A A A
Freitag, 26. Mai

| Newsletter
| RSS-Feed
| Termine
| Recherche

| Mediaservice
| Impressum
| Mail an den Verlag

| Link mailen
| Startseite
 

Onlinezugangsverbesserungsgesetz

Chance für moderne Verwaltungsangebote

[19.1.2017] Das neue Onlinezugangsverbesserungsgesetz (OZG) soll einen einheitlichen Zugang zu digitalen Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung schaffen. Das Unternehmen cit befürwortet die Entwicklung und rät, zügig mit der Umsetzung eigener und vor allem nutzerfreundlicher Angebote zu beginnen.


cit sieht im neuen Onlinezugangsverbesserungsgesetz (OZG) eine Chance für mehr moderne Verwaltungsangebote.

Mit einer Grundgesetzänderung und dem Onlinezugangsverbesserungsgesetz (OZG) hat das Bundeskabinett den Weg für eine Modernisierung der deutschen Verwaltung bereitet. Demnach sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre möglichst viele Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen nicht nur online angeboten, sondern vor allem auch einfach und schnell gefunden werden können. Zu diesem Zweck plant der Bund die Einrichtung eines Verwaltungsportals, das den vollständigen Zugang zu allen online verfügbaren Verwaltungsleistungen ermöglichen soll. Das OZG regelt die weitere Ausgestaltung der verfassungsrechtlichen Vorgaben. Das Unternehmen cit begrüßt die Initiative. „Die Bestrebungen zur Modernisierung der Verwaltung gehen auf jeden Fall in die richtige Richtung“, sagt cit-Geschäftsführer Klaus Wanner. „Dabei ist der zentrale Zugang über ein virtuelles Portal nur ein wichtiger Aspekt. Letztlich müssen die dahinterliegenden Online-Prozesse modernen Anforderungen zur Benutzerführung und Medienbruchfreiheit gerecht werden. Gerade weil Verwaltungsleistungen nicht jeden Tag genutzt werden, muss die Bedienung einfach und das Nutzererlebnis überzeugend sein.”

Nicht warten, starten

Städte wie Hamburg, Nürnberg oder Erfurt, die bereits vor einigen Jahren eine konkrete E-Government-Strategie entwickelt haben und diese konsequent verfolgen, werden mit der gesetzlichen Verpflichtung, alle rechtlich und tatsächlich geeigneten Verwaltungsleistungen binnen fünf Jahren online anzubieten, keine Probleme haben, heißt es vonseiten cit. Alle anderen seien jetzt jedoch zum Handeln aufgefordert. „Die Kommunen sollten sofort damit beginnen, etwas zu tun, damit sie innerhalb des geforderten Zeitraums fertig werden und an das geplante einheitliche Portal angebunden werden können”, meint Klaus Wanner. Finale und definitive Vorgaben seitens des Bundes zum geplanten Portalverbund werden seiner Einschätzung nach noch auf sich warten lassen. Die Kommunen sollten daher nicht auf den Bund warten, sondern ihre eigenen Systeme und Verfahren vorbereiten. Wanner: „Moderne Software-Lösungen werden sich leicht in später vom Bund definierte Schnittstellen einpassen können. Die Hauptaufgabe ist zunächst die Vereinheitlichung, Öffnung und benutzerfreundliche Gestaltung der Fachverfahren sowie ein übergreifendes, einheitliches Antrags- und Fall-Management.” Dazu gehöre auch der Einsatz moderner, assistentengestützer Formulare. Denn diese fragen nur die Informationen ab, die tatsächlich notwendig sind, leiten die Nutzer intuitiv durch den Ausfüllprozess, lassen Prozesse durch die Einbindung von eID und E-Payment medienbruchfrei abschließen und unterstützen sämtliche Browser sowie mobile Endgeräte. (bs)


Weitere Informationen:
||| www.cit.de


Bildquelle: Q.pictures/pixelio.de


Druckversion (öffnet neues Fenster)


||| Text

||| PDF


Stichwörter


- Onlinezugangsverbesserungsgesetz (OZG) - Portale - Formular-Management - Politik -

Weitere Artikel aus dem Bereich Politik:


| Studie: Digitale Transformation der Verwaltung [22.5.2017] Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung befasst sich mit der digitalen Transformation der Verwaltung in Deutschland. Darin wird nicht nur der Sachstand festgehalten. Die Wissenschaftler nennen auch zehn Handlungsbereiche, die von der strategischen Ausrichtung über die IT-Infrastruktur bis hin zum Rechtsrahmen reichen.

| Digitale Verwaltung 2020: Evaluierungsbericht veröffentlicht [18.5.2017] Der Evaluierungsbericht 2016 informiert über den aktuellen Stand der Umsetzung des Regierungsprogramms Digitale Verwaltung 2020. Demnach muss unter anderem noch die Koordination verschiedener Programme und Maßnahmen optimiert werden.

| Thüringen: Online-Beteiligung für Klimaschutz [11.5.2017] Mit dem geplanten Thüringer Klimagesetz und einer Energie- und Klimaschutzstrategie will die Thüringer Landesregierung einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Bürger können in den kommenden fünf Wochen an der Ausarbeitung der Maßnahmen mitwirken.

| Thüringen: Entwurf für erstes E-Government-Gesetz [10.5.2017] Der Entwurf für ein Thüringer E-Government-Gesetz ist veröffentlicht. Der Thüringer Beauftragte für E-Government und IT, Hartmut Schubert, kündigt unter anderem eine finanzielle Förderung seitens der Landesregierung bei der Umsetzung der Vorgaben an.

| Bundesfamilienministerium: Vortrag zu Elterngeld Digital [10.5.2017] Einblicke in die Digitalisierung familienpolitischer Leistungen gab Staatssekretär Ralf Kleindiek vor Studierenden der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Der Gastvortrag ist jetzt als Video verfügbar.

| IT-Planungsrat: Thüringen übernimmt Staffelstab [2.5.2017] Zu seinem fünften Fachkongress hat sich der IT-Planungsrat in Bremen zusammengefunden. Nächster Gastgeber wird Thüringen sein. Hartmut Schubert, CIO des Freistaats, kündigt in diesem Zusammenhang ein Bürgerservicekonto an.

| BMI: Behördenleitungstagung 2017 [2.5.2017] Die erfolgreiche digitale Gestaltung der Verwaltung ist Thema der diesjährigen Behördenleitungstagung Ende Mai in Berlin.

| Nordrhein-Westfalen: Spitzenwerte für den Wahl-O-Mat [28.4.2017] Spitzenwerte verzeichnet das Online-Angebot Wahl-O-Mat im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. In den ersten 24 Stunden nach dem Start wurde bereits rund 560.000 Mal auf das Angebot zugegriffen.

| Digitale Agenda: Bilanz der Bundesregierung [27.4.2017] Die Bundesregierung zieht eine positive Bilanz zur Digitalen Agenda. In den zurückliegenden drei Jahren seien Meilensteine gesetzt worden, beispielsweise hinsichtlich der IT-Sicherheit oder des Breitband-Ausbaus. Auf den Lorbeerblättern ausruhen dürfe man sich dennoch nicht.

| Europa: Bundesbürger fordern mehr E-Government [29.3.2017] Mehr E-Government seitens der EU-Verwaltungen fordern deutsche Bundesbürger in einer Befragung. Sie erhoffen sich dabei Vereinfachungen beispielsweise bei der Jobsuche oder eine verbesserte Sicherheit in der Union.

//

Aktuell in Kommune21

Kommune21 Ausgabe 5/2017
Heft 5/2017
(Maiausgabe)
Dokumenten-Management

Aktuell in stadt+werk

stadt+werk Ausgabe 3/2017
Heft 5/6 2017
(Mai / Juni)
Rekommunalisierung – Streit bleibt möglich