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Thüringen

IT-Sicherheit weiter erhöhen

[16.1.2017] Hartmut Schubert, CIO des Freistaats Thüringen, kündigt weitere Schritte zur Absicherung der IT-Infrastruktur des Bundeslandes an. Das Landesrechenzentrum soll zum zentralen Dienstleister auch in Fragen der IT-Sicherheit werden.


Hartmut Schubert, CIO des Freistaats Thüringen, kündigt weitere Schritte zur Absicherung der IT-Infrastruktur des Bundeslandes an.

Anlässlich der Vorlage eines Berichts über die Gefährdung der IT-Infrastrukturen der Thüringer Landesverwaltung hat Hartmut Schubert, Staatssekretär im Finanzministerium und Chief Information Officer (CIO) des Freistaats, zu einem bewussten und sensiblen Umgang mit Verwaltungsdaten und der entsprechenden Technik aufgerufen. Nach Angaben von Schubert filterten die zentralen Sicherheitssysteme im Landesrechenzentrum im vergangenen Jahr über 13 Millionen eingehende E-Mails und erkannten davon rund 8,5 Millionen E-Mails, also etwa zwei Drittel, als Spam. Rund 30.000 E-Mails enthielten Schadprogramme. „Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Deshalb werden wir unsere Anstrengungen verstärken und die Sicherheit für unsere Verwaltung erhöhen, damit die Daten unserer Bürger sicher bleiben“, sagt Schubert.
Der Landes-CIO sieht in der Digitalisierung der Gesellschaft und der Verwaltung viele Chancen, allerdings gebe es auch neue Risiken und zusätzliche Aufgaben. Er betont: „Wir haben bereits in den vergangenen Jahren viele Sicherheitsprozesse in der Landesverwaltung auf den Prüfstand gestellt. Dies werden wir auch in diesem Jahr wieder tun.“ Das Thüringer Finanzministerium habe mit der erfolgreichen Sicherheitszertifizierung des Thüringer Behördennetzes nach dem IT-Grundschutz-Standard des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewiesen, dass die neuen Sicherheitsprozesse funktionieren. In diesem Jahr sollen im Thüringer Landesrechenzentrum weitere Schritte zur Absicherung der IT-Infrastruktur des Landes unternommen werden. Der Thüringer CIO kündigte an, dass die Vernetzung des Landes im Sicherheitsverbund mit Bund, Ländern und Kommunen sowie der Wirtschaft vertieft wird. Hierfür sollen im Landesrechenzentrum die Sicherheitsstrukturen überarbeitet, die Sicherheitsorganisation gestärkt und Stellen mit Sicherheitsspezialisten besetzt werden. Das Landesrechenzentrum werde zentraler Dienstleister und spezialisierter Ansprechpartner für die Fragen der Informationstechnik im Land, so das erklärte Ziel von Schubert. (al)


Weitere Informationen:
||| www.thueringen.de


Bildquelle: Delf Zeh / Thüringer Finanzministerium


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