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Bund

Notarielle Urkunden elektronisch speichern

[16.12.2016] Notarielle Unterlagen sollen künftig in elektronischer Form aufbewahrt werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf über den Aufbau eines Elektronischen Urkundenarchivs bei der Bundesnotarkammer wurde dem Bundestag vorgelegt.


Die Räumlichkeiten zur Aufbewahrung notarieller Unterlagen platzen aus allen Nähten. Dagegen will die Bundesregierung etwas unternehmen und hat jetzt den Gesetzentwurf „zur Neuordnung der Aufbewahrung von Notariatsunterlagen und zur Einrichtung des Elektronischen Urkundenarchivs bei der Bundesnotarkammer“ (18/10607) beim Bundestag eingereicht. Nach geltendem Recht müssen notarielle Urkunden und andere Notariatsunterlagen zwischen fünf und 100 Jahren, in bestimmten Fällen sogar unbefristet aufbewahrt werden. Jährlich kommen nach Angaben der damit befassten Stellen rund sieben Millionen Urkunden hinzu. Wie die Bundesregierung in der Begründung des Gesetzentwurfs schreibt, stoßen damit sowohl die Notariate als auch die in vielen Fällen für die Aufbewahrung zuständigen Amtsgerichte an die Grenzen ihrer räumlichen Möglichkeiten. Die Bundesregierung will das Problem nach eigenen Angaben durch die langfristige Umstellung auf eine elektronische Speicherung der betroffenen Dokumente lösen. Die Datenbank dafür soll von der Bundesnotarkammer eingerichtet und geführt werden. Sie soll die langfristige elektronische Verwahrung von Notariatsunterlagen gewährleisten. (bs)


Weitere Informationen:
||| www.bundesregierung.de
||| Zum Gesetzentwurf



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- Bund - Langzeitarchivierung - Dokumenten-Management -

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