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Schleswig-Holstein

Alle Grundbuchämter auf E-Akte umgestellt

[7.12.2016] Als erstes Bundesland hat Schleswig-Holstein alle Grundbuchämter vollständig auf die elektronische Aktenführung umgestellt.


In Schleswig-Holstein sind seit 1. Dezember dieses Jahres alle 22 Grundbuchämter elektronisch erreichbar und auf die elektronische Aktenführung umgestellt. Der Umstellungsprozess hatte nach Angaben des Justizministeriums im September 2014 beim Grundbuchamt Kiel begonnen und schließt nun mit den Ämtern der Amtsgerichte Reinbek und Lübeck ab. „Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, in dem alle Grundbücher und die dazugehörigen Grundakten in digitaler Form geführt und bearbeitet werden“, erklärt Justizministerin Anke Spoorendonk. „Die Einführung der elektronischen Akte in den Grundbuchämtern ist ein Meilenstein auf dem Weg hin zur digitalen Justiz. Mit der flächendeckenden Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs und der vollständigen Umstellung auf die E-Akte liegen in den kommenden Jahren weitere große Schritte vor uns, immer mit dem Ziel einer schnelleren und effizienteren Bearbeitung von Anträgen. Dies zeigt, dass der Einzug der Digitalisierung in der Justiz in vollem Gange ist.“ Mit der Umstellung auf die elektronische Aktenführung sind Notare nun auch in Reinbek und Lübeck verpflichtet, Anträge in elektronischer Form zu übermitteln. Die digitale Kommunikation zwischen den Grundbuchämtern und den Notaren hat sich in Schleswig-Holstein laut dem Justizministerium in den vergangenen zwei Jahren positiv entwickelt. Laut der Eingangszahlen der Grundbuchämter gingen inzwischen rund 70 Prozent der täglichen Post in elektronischer Form ein. Seit dem Jahr 2014 seien rund 150.000 elektronische Nachrichten von den Notaren an die Grundbuchämter übermittelt worden. (bs)


Weitere Informationen:
||| www.mjke.schleswig-holstein.de



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- Dokumenten-Management - E-Akte - Schleswig-Holstein - E-Justiz -

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