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Bundesverwaltung

E-Akte ausgeschrieben

[7.12.2016] Die Bundesbehörden sollen künftig mit der elektronischen Akte arbeiten. Eine entsprechende Ausschreibung für die Einführung einer E-Akte-Lösung wurde jetzt auf dem Beschaffungsportal des Bundes veröffentlicht.


Das E-Government-Gesetz schreibt die Einführung der elektronischen Aktenführung für die Bundesverwaltung bis 2020 vor. Es soll damit eine zukunftssichere Schriftgutverwaltung gewährleistet werden, welche Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen ermöglicht und die Zusammenarbeit über Behördengrenzen hinweg erleichtert. Jetzt hat das Bundesministerium des Innern (BMI) die Ausschreibung für einen Rahmenvertrag „E-Akte Basisdienst/DMS“ veröffentlicht. Noch bis zum 10. Januar 2017 können sich Unternehmen um den Auftrag zur Einführung der E-Akte bei den Bundesbehörden bewerben. Der Digitalverband Bitkom sieht in der Ausschreibung einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zur digitalen Verwaltung. „Als neuer Basisdienst ist die E-Akte der entscheidende Impuls für die digitale Transformation der Bundesverwaltung von innen“, sagt Felix Zimmermann, Bereichsleiter Public Sector beim Bitkom. „Auch Verwaltungsleistungen für Bürger und Unternehmen werden davon mittelbar profitieren.“ Dafür sei allerdings auch die weitere Ausstattung der Landesbehörden und der Kommunen mit der elektronischen Akte erforderlich. Wie der Bitkom weiter mitteilt, ist die Einführung der E-Akte in den Bundesbehörden Teil des Projekts „IT-Konsolidierung Bund“. Mit einem geschätzten Volumen von rund 66 Millionen Euro handle es sich um die erste große Ausschreibung im Rahmen dieses Projekts. „Es hat lange gedauert, bis die E-Akte im Bund angestoßen wurde. Jetzt müssen ausnahmslos alle Behörden des Bundes ressortübergreifend damit ausgestattet werden“, erklärt Felix Zimmermann. (bs)


Weitere Informationen:
||| www.evergabe-online.de
||| www.bitkom.org



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