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Schleswig-Holstein

Justiz öffnet sich digitalen Wegen

[7.11.2016] Bei weiteren Gerichten in Schleswig-Holstein ist jetzt der elektronische Rechtsverkehr eröffnet worden. Bis 2018 soll es möglich sein, in sämtlichen Verfahrensarten elektronisch mit der Justiz zu kommunizieren.


Die Justiz in Schleswig-Holstein wird durch die Öffnung digitaler Kommunikationswege noch bürgerfreundlicher und effizienter. Zum 1. November dieses Jahres ist der elektronische Rechtsverkehr beim Sozialgericht, dem Landgericht und der Staatsanwaltschaft in Itzehoe eröffnet worden, zum 1. Dezember 2016 folgt das Amtsgericht Itzehoe. Bei beiden Gerichten können damit Klagen, Rechtsmittel und sonstige Schriftsätze elektronisch eingereicht werden; bei der Staatsanwaltschaft Itzehoe kann die Einreichung von Erklärungen, Anträgen und sonstigen Schriftsätzen auf digitalem Weg erfolgen. „Damit stellt sich unsere Justiz noch stärker den Herausforderungen des digitalen Wandels unserer Zeit. Die Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs und die daraus folgende Einführung der elektronischen Akte in der Justiz ist ein Prozess, der die Arbeit der gesamten Justiz zukunftsfähig macht und uns alle betreffen wird“, erklärte dazu Schleswig-Holsteins Justizministerin Anke Spoorendonk. Im Jahr 2017 werden nach Angaben des Justizministeriums weitere Gerichte und Staatsanwaltschaften den elektronischen Rechtsverkehr eröffnen, ab dem 1. Januar 2018 soll es möglich sein, in sämtlichen Verfahrensarten elektronisch mit der Justiz zu kommunizieren. Während in der ordentlichen Gerichtsbarkeit und bei den Staatsanwaltschaften die Ausweitung des elektronischen Rechtsverkehrs beginne, sei dieser Prozess in der schleswig-holsteinischen Sozialgerichtsbarkeit bereits abgeschlossen: Mit dem Sozialgericht Itzehoe habe sich das letzte der fünf Sozialgerichte für die digitale Kommunikation geöffnet. (bs)


Weitere Informationen:
||| www.mjke.schleswig-holstein.de
||| www.justizpoststelle.schleswig-holstein.de



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