A A A
Sonntag, 30. April

| Newsletter
| RSS-Feed
| Termine
| Recherche

| Mediaservice
| Impressum
| Mail an den Verlag

| Link mailen
| Startseite
 

Baden-Württemberg/Schleswig-Holstein

E-Grundbuch wird optimiert

[11.7.2016] Das elektronische Grundbuch in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein wird vom Unternehmen T-Systems weiterentwickelt. So soll die Ergonomie verbessert und eine durchgängige Digitalisierung der Prozesse erreicht werden.


Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein haben die Telekom-Tochter T-Systems beauftragt, die elektronische Grundbuch-Fachanwendung FOLIA/EGB weiterzuentwickeln. Laut der Deutschen Telekom wird das Unternehmen außerdem die Justizverwaltungen der beiden Länder in den nächsten Jahren beim Betrieb unterstützen. Mithilfe des elektronischen Grundbuchs bearbeiten Mitarbeiter in den angebundenen Grundbuchämtern sämtliche Vorgänge digital. Benötigen andere Behörden, Notare, Gerichte oder berechtigte Dritte Grundbuchdaten, rufen sie diese einfach und sicher ab. „Wir möchten das elektronische Grundbuch weiterentwickeln und noch nutzerfreundlicher als bisher machen“, sagt Elmar Steinbacher, Ministerialdirektor im Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg. „Deshalb ist es für uns wichtig, mit T-Systems einen Partner zu haben, der nicht nur den sicheren Betrieb unterstützt, sondern auch über hohes Entwicklungs-Know-how verfügt.“ Im Rahmen der geplanten Weiterentwicklung des elektronischen Grundbuchs soll laut Unternehmensangaben unter anderem die in den Grundbuchämtern eingesetzte Software zur Bearbeitung der Grundbücher und das Auskunftssystem im Internet hinsichtlich der Ergonomie verbessert werden. Automatisiert in die Sachbearbeitung übernommen werden sollen außerdem die von den Notaren elektronisch mitgeteilten Antragsdaten. Zukünftig sollen die relevanten Informationen des elektronischen Rechtsverkehrs direkt in die Fachanwendung übernommen werden. T-Systems unterstützt Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein laut der Meldung seit 15 Jahren bei der Einführung des elektronischen Grundbuchs. (ve)


Weitere Informationen:
||| www.telekom.com



Druckversion (öffnet neues Fenster)


||| Text

||| PDF


Stichwörter


- Baden-Württemberg - Schleswig-Holstein - T-Systems - E-Justiz -

Weitere Artikel aus dem Bereich E-Justiz:


| Baden-Württemberg: Zwei Pilotprojekte zur E-Akte [13.4.2017] Die Landkreise Biberach und Karlsruhe sollen künftig elektronisch mit dem jeweils zuständigen Verwaltungs- und Sozialgericht kommunizieren. Ziel der Pilotprojekte ist es, dass Behörden und Justiz ohne Medienbruch kommunizieren können.

| Sachsen: E-Grundbuchakte im gesamten Freistaat [6.4.2017] In Sachsen steht die landesweite Einführung der elektronischen Grundakte bevor. Im April wird zunächst das Grundbuchamt Chemnitz umgestellt, bis Herbst 2018 sollen alle anderen Ämter folgen.

| E-Justice-Rat: Bundesweite Lösung für Fachverfahren [3.4.2017] Die Justiz soll künftig bundesweit mit einem gemeinsamen Fachverfahren arbeiten. Der E-Justice-Rat entschied sich daher, eine bundesweit einheitliche Lösung zu entwickeln.

| Mecklenburg-Vorpommern: Justiz startet ins digitale Zeitalter [1.2.2017] Als erstes Amtsgericht in Mecklenburg-Vorpommern ist Güstrow für den elektronischen Rechtsverkehr geöffnet. Schrittweise sollen in den kommenden Jahren alle anderen Gerichte des Landes folgen.

| Niedersachsen: Gerichte und BAMF kommunizieren elektronisch [16.1.2017] Den elektronischen Rechtsverkehr mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ausgebaut haben die niedersächsischen Verwaltungsgerichte. Verfahren können dadurch beschleunigt werden.

| Schleswig-Holstein: Alle Grundbuchämter auf E-Akte umgestellt [7.12.2016] Als erstes Bundesland hat Schleswig-Holstein alle Grundbuchämter vollständig auf die elektronische Aktenführung umgestellt.

| Schleswig-Holstein: Justiz öffnet sich digitalen Wegen [7.11.2016] Bei weiteren Gerichten in Schleswig-Holstein ist jetzt der elektronische Rechtsverkehr eröffnet worden. Bis 2018 soll es möglich sein, in sämtlichen Verfahrensarten elektronisch mit der Justiz zu kommunizieren.

| Mecklenburg-Vorpommern: Gerichte kommunizieren elektronisch [3.8.2016] In Mecklenburg-Vorpommern ist die elektronische Kommunikation zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und den Verwaltungsgerichten in Schwerin und Greifswald angelaufen. Asylverfahren können so deutlich beschleunigt werden.

| Niedersachsen: E-Kommunikation mit dem BAMF [19.7.2016] Niedersächsische Verwaltungsgerichte nehmen die elektronisch geführte Asylverwaltungsakte des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) elektronisch entgegen.

| E-Justice-Rat: Niedersachsen übernimmt Vorsitz [7.7.2016] In den kommenden vier Jahren übernimmt Niedersachsen den Vorsitz im E-Justice-Rat, der obersten Bund-Länder-Koordinierungsinstanz mit Blick auf die E-Justiz.

//

Aktuell in Kommune21

Kommune21 Ausgabe 5/2017
Heft 5/2017
(Maiausgabe)
Dokumenten-Management

Aktuell in stadt+werk

stadt+werk Ausgabe 2/2017
Heft 3/4 2017
(März / April)
Aufwind für neue Speicherkonzepte