A A A
Samstag, 25. März

| Newsletter
| RSS-Feed
| Termine
| Recherche

| Mediaservice
| Impressum
| Mail an den Verlag

| Link mailen
| Startseite
 

Europa

Konzept für optimierten Internet-Zugang

[4.2.2016] Indem die Nutzung des 700-MHz-Bands für Mobilfunkdienste koordiniert wird, soll der Internet-Zugang für alle Europäer verbessert werden. Die Europäische Kommission hat einen entsprechenden Vorschlag erarbeitet.


Die EU-Kommission hat jetzt ein Konzept für die Nutzung des Ultrahochfrequenzbands (UHF, 470–790 MHz) vorgelegt. Laut der Kommission sollen bis zum Jahr 2020 mehr Frequenzen des 700-MHz-Bands (694–790 MHz) für Mobilfunkdienste bereitgestellt werden. Damit reagiere die EU auf den wachsenden Bedarf an drahtlosen Breitband-Verbindungen: 2020 werde fast achtmal so viel Internet-Verkehr über Mobilfunknetze laufen wie heute. Das 700-MHz-Band eigne sich hervorragend, um Nutzern in der Großstadt, in kleinen entlegenen Dörfern oder auf der Autobahn eine hochwertige Internet-Anbindung bereitzustellen. Die Funkfrequenzen im UHF-Band unter 700 MHz stehen hingegen weiterhin vorrangig für audiovisuelle Verwendungszwecke zur Verfügung. Auf diese Weise soll es den Europäern möglich sein, sowohl mit ihren Tablets und Smartphones als auch über das klassische Fernsehen auf kreative Inhalte zuzugreifen. Die Kommission schlägt vor, dass in allen EU-Ländern das 700-MHz-Band bis spätestens zum 30. Juni 2020 für drahtlose Breitband-Netze zugewiesen wird. „28 verschiedene Ansätze für die Frequenzverwaltung in der EU haben im digitalen Binnenmarkt keinen wirtschaftlichen Sinn“, erklärt Andrus Ansip, Vizepräsident für den digitalen Binnenmarkt. „Deshalb stellen wir heute unseren ersten Vorschlag für eine bessere Koordinierung der Funkfrequenznutzung in der EU vor. Wir schlagen ein gemeinsames Konzept zur Nutzung des 700-MHz-Bands für Mobilfunkdienste vor. Dieses Band bietet ein optimales Verhältnis zwischen großer Reichweite und hohen Geschwindigkeiten. Es ermöglicht einen erstklassigen Internet-Zugang für alle Europäerinnen und Europäer selbst in ländlichen Gebieten, und ebnet den Weg für 5G, das Kommunikationsnetz der nächsten Generation.“ Gleichzeitig würden laut Ansip Frequenzen für den audiovisuellen Bereich gesichert und die Entwicklung von Technik gefördert, die Funkwellen effizienter ausnutzt. (ve)


Weitere Informationen:
||| europa.eu



Druckversion (öffnet neues Fenster)


||| Text

||| PDF


Stichwörter


- Politik - International - EU-Kommission - Andrus Ansip - Breitband -

Weitere Artikel aus dem Bereich Breitband:


| Schleswig-Holstein: DerEchteNorden geht landesweit online [22.3.2017] Das Land Schleswig-Holstein will gemeinsam mit dem Sparkassen- und Giroverband unter dem Namen „DerEchteNorden“ ein landesweites WLAN-Angebot aufbauen. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde jetzt im Rahmen der IT-Messe CeBIT in Hannover unterzeichnet.

| Schleswig-Holstein: Das modernste Breitband-Netz im Blick [17.3.2017] Das Land Schleswig-Holstein beschließt die endgültige Version seiner Breitband-Strategie und hat ein klares Ziel vor Augen: die modernste Breitband-Inrastruktur Deutschlands aufzubauen.

| Bund: Zukunftsoffensive Gigabit-Deutschland [13.3.2017] Im Rahmen der Zukunftsoffensive Gigabit-Deutschland soll bis zum Jahr 2025 ein Breitband-Netz entstehen, das Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich ermöglicht. Zur Realisierung stehen 100 Milliarden Euro an Investitionen bereit.

| BREKO: Aktionsplan Glasfaser vorgelegt [13.3.2017] Deutschland benötigt bis zum Jahr 2025 flächendeckend Glasfaseranschlüsse mit mindestens einem Gigabit pro Sekunde, sagt der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO). Um dies zu verwirklichen, hat der Verband jetzt einen Aktionsplan Glasfaser formuliert.

| Sachsen-Anhalt: Backbone für Landesdatennetz steht [10.1.2017] Mit Inbetriebnahme des Backbones hat Sachsen-Anhalt jetzt eine wichtige Etappe beim Aufbau seines neuen Landesdatennetzes abgeschlossen.

| Universität Bamberg: Per BayernWLAN unbegrenzt surfen [16.12.2016] An der Universität in Bamberg kann ab sofort nicht nur kostenlos gesurft werden, reisende Studierende und Wissenschaftler können sogar auf das Wissenschaftsnetz Eduroam zugreifen.

| Baden-Württemberg: Hochkonjunktur für Breitband-Ausbau [15.12.2016] Die baden-württembergische Landesregierung hat im Jahr 2016 mit 113 Millionen Euro eine Rekordsumme in den Breitband-Ausbau im Land investiert.

| Schleswig-Holstein: Glasfaser-Strategie wird fortgesetzt [14.11.2016] Mit seinem Ziel eines flächendeckenden Glasfaserausbaus bis zum Jahr 2030 sieht sich das Land Schleswig-Holstein auf dem richtigen Weg und hat daher nun die Fortschreibung der Breitband-Strategie beschlossen. Neu in den Maßnahmenkatalog aufgenommen wurde die Erstellung eines Landesbackbone-Konzepts.

| Saarland: Der Weg in die Gigabitgesellschaft [11.11.2016] Fast 74 Prozent der Haushalte im Saarland verfügen über Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Bis zum Jahr 2018 sollen in dem Bundesland flächendeckend 50 Mbit/s zur Verfügung stehen und damit ein wichtiger Zwischenschritt hin zur Gigabitgesellschaft erreicht werden.

| Europa: Regionale Datenzentren [18.10.2016] Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts werden Technologien zum Aufbau regionaler Datenzentren entwickelt. Sie sollen die Datenverarbeitung im Internet beschleunigen.

//

Aktuell in Kommune21

Kommune21 Ausgabe 3/2017
Heft 3/2017
(Märzausgabe)
Finanz-Management

Aktuell in stadt+werk

stadt+werk Ausgabe 2/2017
Heft 3/4 2017
(März / April)
Aufwind für neue Speicherkonzepte